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Gerinvex - Mini Symphomatic II Verstärker 17.08.26 12:37 |
Registriert - Registered: 13 Jahre - Years Einträge - Posts: 354 |
Hallo Zusammen,
Ich bin gerade dabei mein Exoten Minibox wieder gangbar zu machen und nun nach der Mechanik am Verstärker.
In den Unterlagen der Stamanns ist zwar einiges zum Verstärker aber die konkrete Ausführung weicht doch vom Schaltplan ab. Die Vorstufe und Endstufe scheinen noch um eine recht umfangreiche AVC Schaltung ergänzt zu sein.
Hat jemand noch weitere Unterlagen zu diesem Hersteller?
Danke und viele Grüße Jens
2 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.08.26 15:12.
Ich bin gerade dabei mein Exoten Minibox wieder gangbar zu machen und nun nach der Mechanik am Verstärker.
In den Unterlagen der Stamanns ist zwar einiges zum Verstärker aber die konkrete Ausführung weicht doch vom Schaltplan ab. Die Vorstufe und Endstufe scheinen noch um eine recht umfangreiche AVC Schaltung ergänzt zu sein.
Hat jemand noch weitere Unterlagen zu diesem Hersteller?
Danke und viele Grüße Jens
2 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.08.26 15:12.
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Re: Gerinvex - Mini Symphomatic II Verstärker 17.08.26 18:37 |
Registriert - Registered: 21 Jahre - Years Einträge - Posts: 4.923 |
Das Hört sich doch nach Französisch Schweizer Gruseltechnik an . Schieb doch mal Bilder an , vielleicht erkennt einer was .
Was bin ich Froh das ich nicht allein bin mit meiner Fieß vor Nix Mentalität .
Was bin ich Froh das ich nicht allein bin mit meiner Fieß vor Nix Mentalität .
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Re: Gerinvex - Mini Symphomatic II Verstärker 17.08.26 19:32 |
Registriert - Registered: 13 Jahre - Years Einträge - Posts: 354 |
Hallo Sven,
Hier mal die Ausschnitte von Vorstufe und Endstufe.
Die Schaltbilder sind ein Grauen und stimmen auch nicht mit der tatsächlichen Ausführung überein. Leitungs Kreuzungen haben keine Verbindungspunkte. Einige habe ich schon nachgemalt und die Werte der Bauelemente drangeschrieben. Spannungswerte gibt es gar keine außer den 26V und den 50V für Vorstufe/ Endstufe.
Das erste gross Mysterium in der Vorstufe: die beiden letzten Transistoren T8/ T9 (ich weis, nicht so richtig zu erkenn) hängen im Schaltplan an den 26V. Auf der Platine ist der Pfad aufgetrennt und ein 2,2k Wiederstand eingebaut. Sieht Original aus… aber diese Kandidaten haben fast keine Spannungsversorgung mehr (150mV BE und 1V CE) Die beiden ersten Transistoren der Vorstufe hängen an den 26V und haben Arbeitspunkte bei ca. 620mV BE und eine ordentliche Emitter/ Kollektor Spannung 14V.
Wie schon im ersten Post erwähnt, ist auf der Platine neben Vor und Endstufe noch ein zusätzlicher Schaltungsteil untergebracht der nicht im Schaltplan aufgeführt ist - AVC Schaltung??
Mit französischer Gruseltechnik liegst du vermutlich ganz gut aber ich bin ja vor nix fies …
Gruß Jens
Hier mal die Ausschnitte von Vorstufe und Endstufe.
Die Schaltbilder sind ein Grauen und stimmen auch nicht mit der tatsächlichen Ausführung überein. Leitungs Kreuzungen haben keine Verbindungspunkte. Einige habe ich schon nachgemalt und die Werte der Bauelemente drangeschrieben. Spannungswerte gibt es gar keine außer den 26V und den 50V für Vorstufe/ Endstufe.
Das erste gross Mysterium in der Vorstufe: die beiden letzten Transistoren T8/ T9 (ich weis, nicht so richtig zu erkenn) hängen im Schaltplan an den 26V. Auf der Platine ist der Pfad aufgetrennt und ein 2,2k Wiederstand eingebaut. Sieht Original aus… aber diese Kandidaten haben fast keine Spannungsversorgung mehr (150mV BE und 1V CE) Die beiden ersten Transistoren der Vorstufe hängen an den 26V und haben Arbeitspunkte bei ca. 620mV BE und eine ordentliche Emitter/ Kollektor Spannung 14V.
Wie schon im ersten Post erwähnt, ist auf der Platine neben Vor und Endstufe noch ein zusätzlicher Schaltungsteil untergebracht der nicht im Schaltplan aufgeführt ist - AVC Schaltung??
Mit französischer Gruseltechnik liegst du vermutlich ganz gut aber ich bin ja vor nix fies …
Gruß Jens
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Re: Gerinvex - Mini Symphomatic II Verstärker 18.08.26 08:12 |
Registriert - Registered: 7 Jahre - Years Einträge - Posts: 1.630 |
Hallo Jens,
Vorverstärker: Muss auch mit 2k2 laufen, Transistoren ok ?
Endstufe: Standard Schaltung einer Quasikomplementär Endstufe. Es fehlt ein Knödel bei C2/R6/T5. Koppelkondensator am Ausgang ist etwas mickrig.
AVC ? : Wenn kein Plan mehr kommt selber zeichnen
Gruss Jürgen
Vorverstärker: Muss auch mit 2k2 laufen, Transistoren ok ?
Endstufe: Standard Schaltung einer Quasikomplementär Endstufe. Es fehlt ein Knödel bei C2/R6/T5. Koppelkondensator am Ausgang ist etwas mickrig.
AVC ? : Wenn kein Plan mehr kommt selber zeichnen
Gruss Jürgen
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Re: Gerinvex - Mini Symphomatic II Verstärker 18.08.26 12:53 |
Registriert - Registered: 13 Jahre - Years Einträge - Posts: 354 |
Hallo Jürgen,
Danke und „Knödel“ wird nachgepunktet.
Ja, über dem reinglöteten 2,2k Widerstand in der Spannungsversorgung T8/T9 liegen fast die kompletten 26V.
Ich habe mal die beiden „letzten“ T8 rausgelötet und nun haben T9 wieder Spannung anstehen. Beim durchmessen der beiden Delinquenten kann ich aber keinen Übeltäter ausmachen. Können die sich in der Schaltung anders verhalten?
Was meinst du mit Koppelkondensator etwas mickrig? 470uF sind zu wenig für die tiefen Frequenzen? 1000uF besser wenn es da was passendes gibt.
Gruß Jens
Abzeichnen ist sportlich. Die Platine ist in dem Bereich extrem dich gepackt und auch mal beidseitig bestückt. Mal sehen ob ich den Punkt finde, wo die AVC (wenn es eine ist) eingreift, dann deaktiviere ich den Summs einfach. Plattenknistern ist ja heute Teil des Erlebnisses
Danke und „Knödel“ wird nachgepunktet.
Ja, über dem reinglöteten 2,2k Widerstand in der Spannungsversorgung T8/T9 liegen fast die kompletten 26V.
Ich habe mal die beiden „letzten“ T8 rausgelötet und nun haben T9 wieder Spannung anstehen. Beim durchmessen der beiden Delinquenten kann ich aber keinen Übeltäter ausmachen. Können die sich in der Schaltung anders verhalten?
Was meinst du mit Koppelkondensator etwas mickrig? 470uF sind zu wenig für die tiefen Frequenzen? 1000uF besser wenn es da was passendes gibt.
Gruß Jens
Abzeichnen ist sportlich. Die Platine ist in dem Bereich extrem dich gepackt und auch mal beidseitig bestückt. Mal sehen ob ich den Punkt finde, wo die AVC (wenn es eine ist) eingreift, dann deaktiviere ich den Summs einfach. Plattenknistern ist ja heute Teil des Erlebnisses
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Re: Gerinvex - Mini Symphomatic II Verstärker 18.08.26 13:48 |
Registriert - Registered: 7 Jahre - Years Einträge - Posts: 1.630 |
Hallo jens,
normalerweise lässt sich ein defekter Transistor gut mit dem Multimeter identifizieren, es kann aber auch mal sein, dass er sich wie eine Zenerdiode verhält und schon bei normaler Betriebsspannung durchbricht. Da kann ich dir jetzt aus der Ferne auch nicht helfen, im Zweifel einfach mal neue rein. Genau so meinte ich das mit dem Koppelkondesator. Ein bisschen Qual gehört dazu wenn man sich mit einer französischen "Gruselbox" einlässt
Viel Erfolg!
Gruss Jürgen
normalerweise lässt sich ein defekter Transistor gut mit dem Multimeter identifizieren, es kann aber auch mal sein, dass er sich wie eine Zenerdiode verhält und schon bei normaler Betriebsspannung durchbricht. Da kann ich dir jetzt aus der Ferne auch nicht helfen, im Zweifel einfach mal neue rein. Genau so meinte ich das mit dem Koppelkondesator. Ein bisschen Qual gehört dazu wenn man sich mit einer französischen "Gruselbox" einlässt
Viel Erfolg!
Gruss Jürgen
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Re: Gerinvex - Mini Symphomatic II Verstärker 18.08.26 20:43 |
Registriert - Registered: 13 Jahre - Years Einträge - Posts: 354 |
Hallo Jürgen,
Der Verstärker der frankophilen Gruselbox lässt mich weiter stutzen.
Ich bin immer noch am Ausgang der Vorstufe T9/ T8. Ich habe in meiner 40 Jahre alten Bastelkiste noch eine Tüte mit NF Vorstufentransistoren gefunden. SC239 die mir laut Daten im Internet als geeignet vorkommen. Ich habe daher gleich alle 4 Stück, also in beiden Kanälen getauscht. Die „letzten“ T8 haben jetzt Spannung. Ca. 650mV Ube und 7V U ce.
Der vorletzte Transistor T9 hat in beiden Kanäle immer noch keine Spannung/ Arbeitspunkt. Dann habe ich mal wechselseitig die Emitter Widerstände der beiden T9 abgelötet, in der Hoffung der jeweils andere hat dann Spannung passiert aber nix - Spannung kommt nicht.
Sind die Typen ungeeignet oder ist die Schaltung mit dem Kollektorfolger ein Besonderheit?
Grüße Jens
Der Verstärker der frankophilen Gruselbox lässt mich weiter stutzen.
Ich bin immer noch am Ausgang der Vorstufe T9/ T8. Ich habe in meiner 40 Jahre alten Bastelkiste noch eine Tüte mit NF Vorstufentransistoren gefunden. SC239 die mir laut Daten im Internet als geeignet vorkommen. Ich habe daher gleich alle 4 Stück, also in beiden Kanälen getauscht. Die „letzten“ T8 haben jetzt Spannung. Ca. 650mV Ube und 7V U ce.
Der vorletzte Transistor T9 hat in beiden Kanäle immer noch keine Spannung/ Arbeitspunkt. Dann habe ich mal wechselseitig die Emitter Widerstände der beiden T9 abgelötet, in der Hoffung der jeweils andere hat dann Spannung passiert aber nix - Spannung kommt nicht.
Sind die Typen ungeeignet oder ist die Schaltung mit dem Kollektorfolger ein Besonderheit?
Grüße Jens
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Re: Gerinvex - Mini Symphomatic II Verstärker 19.08.26 08:29 |
Registriert - Registered: 7 Jahre - Years Einträge - Posts: 1.630 |
Hallo Jens, ich sehe da keine Besonderheiten ausser dass der Widerstand in der Gegenkopplung mit 4.7Meg(?) ziemlich gross ist. Ob sich daraus Anfoderungen an die Transistoren ergeben kann ich dir auch nicht sagen ohne tiefer einzusteigen.
Gruss Jürgen
Gruss Jürgen
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Re: Gerinvex - Mini Symphomatic II Verstärker 19.08.26 11:29 |
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Hallo Roland,
vielen Dank bis hierhin. Ich habe mich weiter durch die Welt der Spannungen und Ströme gekämpft und die etwas wirre Verdrahtung weiter nachverfolgt. Nach gefühlten mehrfach gewundenen und beidseitig bedrahteten kolimetterlangen Leiterbahnen habe ich die Ankoppelpunkte für die vermutete AVC Schalung gefunden und die mal unterbrochen. Siehe da, jetzt haben auch die bisher leblosen Transistoren T8/ T9 wieder einigermaßen plausible Spannungen. Da scheint irgendwie die Spannung runtergezogen worden zu sein trotz diverser Koppel C.
Signal geht jetzt durch alle Stufen, wird aber mächtig verzerrt. Ich denke das werde ich mit viel Beharrlichkeit auch noch hinbekommen.
Viele Grüße Jens
vielen Dank bis hierhin. Ich habe mich weiter durch die Welt der Spannungen und Ströme gekämpft und die etwas wirre Verdrahtung weiter nachverfolgt. Nach gefühlten mehrfach gewundenen und beidseitig bedrahteten kolimetterlangen Leiterbahnen habe ich die Ankoppelpunkte für die vermutete AVC Schalung gefunden und die mal unterbrochen. Siehe da, jetzt haben auch die bisher leblosen Transistoren T8/ T9 wieder einigermaßen plausible Spannungen. Da scheint irgendwie die Spannung runtergezogen worden zu sein trotz diverser Koppel C.
Signal geht jetzt durch alle Stufen, wird aber mächtig verzerrt. Ich denke das werde ich mit viel Beharrlichkeit auch noch hinbekommen.
Viele Grüße Jens
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