Forum:
»
Alles rund um Musikboxen
»
Thema
|
Reparaturtip für Elac KST103 und bauähnlichen Systemen 25.03.26 14:24 |
Registriert - Registered: 3 Jahre - Years Einträge - Posts: 22 |
Vielleicht hilft es ja dem ein oder anderen , der noch Spendersysteme der unten genannten hat, oft findet man diese recht günstig im Netz, manchmal hängt auch noch ein Plattenspieler dran - nichtsdestotrotz ist diese Variante um einiges günstiger als ein funktionsfähiges KST 103 oder eine Reparatur, zumindest dann wenn man gerne bastelt. Ich habe jetzt genug Systeme instandgesetzt, bin zufrieden mit dem Ergebnis und denke daher man kann den Tip bedenkenlos teilen , wenn jemand Interesse daran hat.
Vorab , ich hatte in jüngeren Jahren auch mit der Transplantation aus verschiedenen anderen Spendersystemen experimentiert , die Ergebnisse waren für mich dann leider ernüchternd mit einer Ausnahme, aber das Ergebniss war wahrscheinlich Glück und nicht mehr reproduzierbar.
Als ich mal etwas Zeit hatte und aufgrund der Verfügbarkeit reichlicher Spendersysteme (nachdem ich mir deren Aufbau angesehen habe) habe ich mich mal meinen mittlerweile 6 defekten (hauptsächlich) Elac KST103 angenommen.
Man kennt ja die Problematik je nach Alter, Lagerung sind diese nicht mehr frisch oder die Kristalle zerfallen. Durch mein Hobby dem Sammeln von alten Plattenwechslern und Spielern habe ich ein großes Sortiment an den Elac Systemen KST106, KST107, KST110 und KST112 angesammelt, welche die Zeit und Lagerung zumindest bei mir alle klaglos überstanden haben , auch wenn sie optisch nicht mehr so frisch aussahen. Das Innenleben wenn die Schale vorsichtig geknackt ist präsentiert sich identisch zum KST 103 und bauähnlichen.
Das alte Gehäuse habe ich vom Schmutz und der Dämpfungspaste gereinigt, die Lötanschlüsse habe ich vorab schonmal etwas mit frischem Lötzinn präpariert .So kann man danach die Spendereinheit im ganzen vorsichtig herausnehmen (um hier nichts zu riskieren , habe ich hier keine Dämpfungspaste entfernt) - auf den Metalsteg vorne am Nadeldämpfer und die Lötfahnen achten (ebenso beim einsetzen, damit er wieder in seiner Nut sitzt) - danach ins Gehäuse vom KST103 einsetzen und vorsichtig und kurz die Lötfahnen an den Anschlüssen festlöten (die beiden äußeren kommen auch wieder aussen hin , die beiden mittleren gemeinsam an den Masseanschluss ).Hier ist wirklich Gefühl gefragt , da zu lange Hitzeeinwirkung die Kristalle schädigt, genauso wenn man zu hart zu Werke geht , die Kristalle brechen schnell.
Danach das Gehäuse mit 2 K- Kleber benetzen (außer da wo die Nadel eingeklipst wird) , wieder zusammensetzen und beschweren bis der Kleber trocken ist - gute Erfahrungen hab ich mit dem Pattex 2K Kleber Kraftmix gehabt - nach 25 min kann man das System ausprobieren.
Ergebnis bei meinen Operationen : Die Systeme arbeiten alle wieder einwandfrei mit gutem Output. Wenn man nicht zwei linke Hände hat und sich 20 Minuten in Ruhe mit beschäftigen kann , so geht der Umbau auch zackig von statten und ist kein Hexenwerk.
Wie schon oft beschrieben hat fast jedes KST 103 und auch die Nadeln eine unterschiedliche Charakteristik , was in der einen Box gut klingt , hört sich in der anderen vielleicht auch weniger gut an, dafür in einer anderen wieder besser , warum das so ist weiß wohl nur der Pumuckl oder eben der Alterungsprozess.
Ergänzung: Ich habe mich an defekten KST19 und KST103 (auch 102 und 104) ausprobiert - auch das Gehäuse des KST19 lässt trotz Monosystem den 1:1 Umbau der Spendereinheiten zu , da der Gehäuseaufbau innen gleich ist.
Viel Erfolg und Grüße Dennis
Vorab , ich hatte in jüngeren Jahren auch mit der Transplantation aus verschiedenen anderen Spendersystemen experimentiert , die Ergebnisse waren für mich dann leider ernüchternd mit einer Ausnahme, aber das Ergebniss war wahrscheinlich Glück und nicht mehr reproduzierbar.
Als ich mal etwas Zeit hatte und aufgrund der Verfügbarkeit reichlicher Spendersysteme (nachdem ich mir deren Aufbau angesehen habe) habe ich mich mal meinen mittlerweile 6 defekten (hauptsächlich) Elac KST103 angenommen.
Man kennt ja die Problematik je nach Alter, Lagerung sind diese nicht mehr frisch oder die Kristalle zerfallen. Durch mein Hobby dem Sammeln von alten Plattenwechslern und Spielern habe ich ein großes Sortiment an den Elac Systemen KST106, KST107, KST110 und KST112 angesammelt, welche die Zeit und Lagerung zumindest bei mir alle klaglos überstanden haben , auch wenn sie optisch nicht mehr so frisch aussahen. Das Innenleben wenn die Schale vorsichtig geknackt ist präsentiert sich identisch zum KST 103 und bauähnlichen.
Das alte Gehäuse habe ich vom Schmutz und der Dämpfungspaste gereinigt, die Lötanschlüsse habe ich vorab schonmal etwas mit frischem Lötzinn präpariert .So kann man danach die Spendereinheit im ganzen vorsichtig herausnehmen (um hier nichts zu riskieren , habe ich hier keine Dämpfungspaste entfernt) - auf den Metalsteg vorne am Nadeldämpfer und die Lötfahnen achten (ebenso beim einsetzen, damit er wieder in seiner Nut sitzt) - danach ins Gehäuse vom KST103 einsetzen und vorsichtig und kurz die Lötfahnen an den Anschlüssen festlöten (die beiden äußeren kommen auch wieder aussen hin , die beiden mittleren gemeinsam an den Masseanschluss ).Hier ist wirklich Gefühl gefragt , da zu lange Hitzeeinwirkung die Kristalle schädigt, genauso wenn man zu hart zu Werke geht , die Kristalle brechen schnell.
Danach das Gehäuse mit 2 K- Kleber benetzen (außer da wo die Nadel eingeklipst wird) , wieder zusammensetzen und beschweren bis der Kleber trocken ist - gute Erfahrungen hab ich mit dem Pattex 2K Kleber Kraftmix gehabt - nach 25 min kann man das System ausprobieren.
Ergebnis bei meinen Operationen : Die Systeme arbeiten alle wieder einwandfrei mit gutem Output. Wenn man nicht zwei linke Hände hat und sich 20 Minuten in Ruhe mit beschäftigen kann , so geht der Umbau auch zackig von statten und ist kein Hexenwerk.
Wie schon oft beschrieben hat fast jedes KST 103 und auch die Nadeln eine unterschiedliche Charakteristik , was in der einen Box gut klingt , hört sich in der anderen vielleicht auch weniger gut an, dafür in einer anderen wieder besser , warum das so ist weiß wohl nur der Pumuckl oder eben der Alterungsprozess.
Ergänzung: Ich habe mich an defekten KST19 und KST103 (auch 102 und 104) ausprobiert - auch das Gehäuse des KST19 lässt trotz Monosystem den 1:1 Umbau der Spendereinheiten zu , da der Gehäuseaufbau innen gleich ist.
Viel Erfolg und Grüße Dennis
In diesem Forum dürfen nur registrierte Mitglieder schreiben.
Zum Einloggen oder Registrieren folgen Sie LogIn - Registration.
Sorry, only registered user may post in this forum.
To login or getting registered please follow LogIn - Registration.
Zum Einloggen oder Registrieren folgen Sie LogIn - Registration.
Sorry, only registered user may post in this forum.
To login or getting registered please follow LogIn - Registration.
Klicken Sie hier, um sich einzuloggen - Click here to log in


