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Vorstellung und Lyric F (1966) 23.03.26 18:22 |
Registriert - Registered: 28 Tage - Days Einträge - Posts: 26 |
Hallo zusammen,
wir, Thomas und Steffi, sind seit heute im Forum vertreten. Ich bin Elektromeister, meine Frau Embedded-Software-Entwicklerin.
Haben uns letztes Wochenende eine 1966er Lyric F zugelegt. Als Neulinge waren wir etwas zu euphorisch und haben wahrscheinlich auch
zuviel dafür ausgegeben. Bei der Besichtigung und "Erprobung" lief alles soweit. Nun haben wir einige Zeit in die Reinigung investiert und wollten heute einen erneuten Probelauf machen.
Das Gerät war bei Erprobung auf "Freispiel eingestellt" (wie man das macht habe ich leider nirgendwo nachlesen können, um dies zu überprüfen.
Wir haben es auch stehend transportiert und nur einmal um den Unterboden zu kontrollieren langsam auf den Rücken gelegt und wieder aufgestellt.
Nun stellt sich folgendes Problem: Kreditlampe leuchtet nicht, Brummen vom Trafo ist zu hören, Sicherungen sind ok.
Wenn man eine Taste drückt (egal welche) tut sich garnichts (kommt sofort wieder zurück ohne jeglich (elektro-)mechanische Reaktion.
Drücke ich den Hubmagnet am Zahlenkranz (und halte ihn) und betätige ich eine Buchstabentaste (und halte diese) läuft der Zahnradkranz.
Sonst tut sich nichts. Lasse ich eines der beiden los, steht wieder alles.
Kann es sein, dass es nur an mangelndem Kredit hängt (obwohl auf Freispiel eingestellt sein sollte)?
Wie kann ich ohne DM-Münzen Kredit erzeugen?
Wir wären für jegliche Hilfe sehr dankbar.
Thomas und Steffi
wir, Thomas und Steffi, sind seit heute im Forum vertreten. Ich bin Elektromeister, meine Frau Embedded-Software-Entwicklerin.
Haben uns letztes Wochenende eine 1966er Lyric F zugelegt. Als Neulinge waren wir etwas zu euphorisch und haben wahrscheinlich auch
zuviel dafür ausgegeben. Bei der Besichtigung und "Erprobung" lief alles soweit. Nun haben wir einige Zeit in die Reinigung investiert und wollten heute einen erneuten Probelauf machen.
Das Gerät war bei Erprobung auf "Freispiel eingestellt" (wie man das macht habe ich leider nirgendwo nachlesen können, um dies zu überprüfen.
Wir haben es auch stehend transportiert und nur einmal um den Unterboden zu kontrollieren langsam auf den Rücken gelegt und wieder aufgestellt.
Nun stellt sich folgendes Problem: Kreditlampe leuchtet nicht, Brummen vom Trafo ist zu hören, Sicherungen sind ok.
Wenn man eine Taste drückt (egal welche) tut sich garnichts (kommt sofort wieder zurück ohne jeglich (elektro-)mechanische Reaktion.
Drücke ich den Hubmagnet am Zahlenkranz (und halte ihn) und betätige ich eine Buchstabentaste (und halte diese) läuft der Zahnradkranz.
Sonst tut sich nichts. Lasse ich eines der beiden los, steht wieder alles.
Kann es sein, dass es nur an mangelndem Kredit hängt (obwohl auf Freispiel eingestellt sein sollte)?
Wie kann ich ohne DM-Münzen Kredit erzeugen?
Wir wären für jegliche Hilfe sehr dankbar.
Thomas und Steffi
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 23.03.26 19:51 |
Registriert - Registered: 10 Jahre - Years Einträge - Posts: 105 |
Hallo Ihr zwei, testet bitte erst mal den reinen mechischen Ablauf siehe Video.
Schöne Grüße aus dem Spessart Michael Gombert
[youtube.com]
Schöne Grüße aus dem Spessart Michael Gombert
[youtube.com]
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 23.03.26 22:12 |
Registriert - Registered: 28 Tage - Days Einträge - Posts: 26 |
Hallo Michael,
Vielen Dank für die schnelle Antwort und dem Link zu dem Video.
Werden wir morgen gleich mal ausprobieren, und Beri ht erstatten.
Unter der Krediteinheit/-zähler habe ich heute einen Kippschalter gefunden. Ein Schließer.
Die Drähte gehen offenbar zum Kreditzähler. Könnte das ein "Freispiel-Schalter" sein?
Muss morgen mal die Kreditlampe mitsamt dem Vorwiderstand durchmessen.
Beste Grüße aus Bayern zurück.
Vielen Dank für die schnelle Antwort und dem Link zu dem Video.
Werden wir morgen gleich mal ausprobieren, und Beri ht erstatten.
Unter der Krediteinheit/-zähler habe ich heute einen Kippschalter gefunden. Ein Schließer.
Die Drähte gehen offenbar zum Kreditzähler. Könnte das ein "Freispiel-Schalter" sein?
Muss morgen mal die Kreditlampe mitsamt dem Vorwiderstand durchmessen.
Beste Grüße aus Bayern zurück.
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 24.03.26 10:59 |
Registriert - Registered: 21 Jahre - Years Einträge - Posts: 4.814 |
Hattet ihr für eure Umkipp Aktion die Maschine festgeschraubt ?
Dauerkledit lässt sich bei den Geräten relativ einfach durch setzen einer Brücke im Kreditwerk herstellen . Idealerweise sollte dann die Abzugsspule gekappt werden . Ich hab die 66er nicht genau vor Augen aber meistens sitzt das Kreditwerk auf einer Art Podest . Der dortige Kippschalter ist ein Service Schalter um den Getriebemotor für Servicezwecke außer Funktion zu setzen .
Es könnte also sein das dieser Schalter versehentlich umgeschaltet wurde . Gern Krepieren die auch mal durch Oxydation ( Silber Kontakte ) , aber man kann die mit ein bisschen guten Willen zerlegen und Reinigen und für alle anderen nein Kontaktspray ist keine Lösung .
Das auf die schnelle .
Dauerkledit lässt sich bei den Geräten relativ einfach durch setzen einer Brücke im Kreditwerk herstellen . Idealerweise sollte dann die Abzugsspule gekappt werden . Ich hab die 66er nicht genau vor Augen aber meistens sitzt das Kreditwerk auf einer Art Podest . Der dortige Kippschalter ist ein Service Schalter um den Getriebemotor für Servicezwecke außer Funktion zu setzen .
Es könnte also sein das dieser Schalter versehentlich umgeschaltet wurde . Gern Krepieren die auch mal durch Oxydation ( Silber Kontakte ) , aber man kann die mit ein bisschen guten Willen zerlegen und Reinigen und für alle anderen nein Kontaktspray ist keine Lösung .
Das auf die schnelle .
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 24.03.26 12:02 |
Registriert - Registered: 28 Tage - Days Einträge - Posts: 26 |
Vielen Dank schon mal für die schnelle Hilfestellungen, Swen und Michael.
Kurzes Update:
Habe heute das Gezeigte vom Video durchgeführt, Mechanik funktioniert.
Widerstand R3 und Kreditlampe waren beides ok, aber die Birne nicht mehr richtig in der Fassung (kein Kontakt).
Nun leuchtet das Kreditlämpchen wieder. Kreditwerk ausgebaut und angeschaut - musst ich wegen Zugänglichkeit der Kreditlampe ohnehin - erstmal kein Thema mehr.
Dafür haben wir nun im Betrieb folgende erstmal zwei Fehler festgestellt:
1. Wenn man die Stop-Taste nicht lange genug gedrückt hält, bis die Mechanik zum Stehen kommt, wird die Platte wieder zurück auf den Plattenteller geführt und wieder abgespielt. Bei Beendigung der Platte (ohne Stop-Taste) das gleiche.
2. Wenn eine Auswahl mit 1 betätigt wird, bleiben die Auswahltasten drin und nur der untere Zahnkrank läuft unaushörlich.
Da hiilft dann nur kurzes Aus- und Einschalten.
Muss jetzt weg. Melde mich später noch mal.
Thomas
Kurzes Update:
Habe heute das Gezeigte vom Video durchgeführt, Mechanik funktioniert.
Widerstand R3 und Kreditlampe waren beides ok, aber die Birne nicht mehr richtig in der Fassung (kein Kontakt).
Nun leuchtet das Kreditlämpchen wieder. Kreditwerk ausgebaut und angeschaut - musst ich wegen Zugänglichkeit der Kreditlampe ohnehin - erstmal kein Thema mehr.
Dafür haben wir nun im Betrieb folgende erstmal zwei Fehler festgestellt:
1. Wenn man die Stop-Taste nicht lange genug gedrückt hält, bis die Mechanik zum Stehen kommt, wird die Platte wieder zurück auf den Plattenteller geführt und wieder abgespielt. Bei Beendigung der Platte (ohne Stop-Taste) das gleiche.
2. Wenn eine Auswahl mit 1 betätigt wird, bleiben die Auswahltasten drin und nur der untere Zahnkrank läuft unaushörlich.
Da hiilft dann nur kurzes Aus- und Einschalten.
Muss jetzt weg. Melde mich später noch mal.
Thomas
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 24.03.26 12:40 |
Registriert - Registered: 21 Jahre - Years Einträge - Posts: 4.814 |
Was meinst du mit Stop Taste ? Meinst du den Cancel Knopf zum Plattenabbruch ?
Generell dazu sei erwähnt das Wurlitzer eine ganze Zeit lang mit Zeitverzögerung durch "Bremszylinder" gearbeitet hat . Die sind heute oft defekt . Man kann die Reparieren ist aber nicht ganz einfach zu durchblicken . Desweiteren sind gern mal irgendwelche Möchtegern Monteuere an die Widerstände hinten an der Maschine gegangen . Durch Kohleabrieb werden die Motoren langsammer weil dieser faule Hund von Strom viel lieber durch den Kohledreck Maschiert als sich durch die Motorwicklung zu Quälen . Was macht man dann anstelle von Motor Reinigen ? Richtig man fummelt an Brems und Vorwiderstand rum . Solange bis die entweder Total verstellt oder defekt sind . Sofern die nicht schon vorher wegen Überlastung abbrennen .
Wahlproblem kann ein Stecker bzw. Buchsen Problem sein ( Kelchkontakt im Sockel abgebrochen ) aber auch ein abgerissenes Kabel vom Schussmagneten auf dem "Sägeblatt" bzw. von ner Maus abgeknabbert . Es ist aber auch ein Kontraktproblem an der Taste 1 selber möglich . Das hängt ein wenig davon ab welches Wahlsystem da jetzt genau werkelt . Die haben zu der Zeit das ganze mehrfach Modifieziert .
Generell dazu sei erwähnt das Wurlitzer eine ganze Zeit lang mit Zeitverzögerung durch "Bremszylinder" gearbeitet hat . Die sind heute oft defekt . Man kann die Reparieren ist aber nicht ganz einfach zu durchblicken . Desweiteren sind gern mal irgendwelche Möchtegern Monteuere an die Widerstände hinten an der Maschine gegangen . Durch Kohleabrieb werden die Motoren langsammer weil dieser faule Hund von Strom viel lieber durch den Kohledreck Maschiert als sich durch die Motorwicklung zu Quälen . Was macht man dann anstelle von Motor Reinigen ? Richtig man fummelt an Brems und Vorwiderstand rum . Solange bis die entweder Total verstellt oder defekt sind . Sofern die nicht schon vorher wegen Überlastung abbrennen .
Wahlproblem kann ein Stecker bzw. Buchsen Problem sein ( Kelchkontakt im Sockel abgebrochen ) aber auch ein abgerissenes Kabel vom Schussmagneten auf dem "Sägeblatt" bzw. von ner Maus abgeknabbert . Es ist aber auch ein Kontraktproblem an der Taste 1 selber möglich . Das hängt ein wenig davon ab welches Wahlsystem da jetzt genau werkelt . Die haben zu der Zeit das ganze mehrfach Modifieziert .
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 24.03.26 12:42 |
Registriert - Registered: 28 Tage - Days Einträge - Posts: 26 |
Ergänzung:
Die Lyric - F welche wir erstanden haben ist ziemlich "verbastelt". Da haben wir noch einiges an Arbeit und "Wiedergutmachung" vor uns.
Aber im Moment sind wir schon wieder froh, dass sie es schon mal wieder rudimentär tut.
An der Achse des Plattentellers ist etwas Spiel, was zu einem Klack-Geräusch an der hinteren Scheibe führt. Ich denke das lässt sich einigermaßen einfach beseitigen.
Ansonsten freuen wir uns schon jetzt auf neue Erkenntnisse und Hilfestellungen und sagen schon mal im Voraus Danke.
Fotos stelle ich auch noch ein.
Bis dann, beste Grüße aus Bayern.
Tom und Steffi (wir sind beide ungefähr das Baujahr der Lyric - F)
Die Lyric - F welche wir erstanden haben ist ziemlich "verbastelt". Da haben wir noch einiges an Arbeit und "Wiedergutmachung" vor uns.
Aber im Moment sind wir schon wieder froh, dass sie es schon mal wieder rudimentär tut.
An der Achse des Plattentellers ist etwas Spiel, was zu einem Klack-Geräusch an der hinteren Scheibe führt. Ich denke das lässt sich einigermaßen einfach beseitigen.
Ansonsten freuen wir uns schon jetzt auf neue Erkenntnisse und Hilfestellungen und sagen schon mal im Voraus Danke.
Fotos stelle ich auch noch ein.
Bis dann, beste Grüße aus Bayern.
Tom und Steffi (wir sind beide ungefähr das Baujahr der Lyric - F)
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 24.03.26 16:34 |
Registriert - Registered: 28 Tage - Days Einträge - Posts: 26 |
Hallo Swen,
ja ich meine den Platten-Abruch-Knopf am Verstärker/Netzteil. Ich habe ein paar mal festgestellt, dass wenn ich die Taste drücke, er zwar die Platte zurückstellt, aber anschließend gleich wieder auflegt und abspielt. Auch wenn ich ca. 2-3 Sek. drücke.
Wenn ich die Taste solange drücke bis die Mechanik steht, bleibt es so bis zur nächsten Titelwahl.
Beste Grüße und Danke im Voraus
Tom + Steffi
Was die Fotos betrifft, so muss ich die erst kleiner bekommen (von der Dateigröße her). Kommen aber.
ja ich meine den Platten-Abruch-Knopf am Verstärker/Netzteil. Ich habe ein paar mal festgestellt, dass wenn ich die Taste drücke, er zwar die Platte zurückstellt, aber anschließend gleich wieder auflegt und abspielt. Auch wenn ich ca. 2-3 Sek. drücke.
Wenn ich die Taste solange drücke bis die Mechanik steht, bleibt es so bis zur nächsten Titelwahl.
Beste Grüße und Danke im Voraus
Tom + Steffi
Was die Fotos betrifft, so muss ich die erst kleiner bekommen (von der Dateigröße her). Kommen aber.
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 24.03.26 16:37 |
Registriert - Registered: 28 Tage - Days Einträge - Posts: 26 |
Nachtrag an Swen: Was meinst du mit "Schussmagnet"? Danke.
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 24.03.26 16:59 |
Registriert - Registered: 21 Jahre - Years Einträge - Posts: 4.814 |
Wenn ich nicht schwer Irre hat deine Box schon zehn "Schussmagnete" unten auf dem "Sägeblatt" . Damit meine ich das große Zahnrad ( Durchmesser 25 cm oder so ) aus Alu am Selektor . Da sind 10 Magnete drauf Montiert für jede Zahl einer .
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 24.03.26 20:33 |
Registriert - Registered: 28 Tage - Days Einträge - Posts: 26 |
Ok. Danke. Schaue ich mir morgen an. Hab den Wurli in der Werkstatt stehen und bin jetzt daheim.
Beste Grüße, Tom
Beste Grüße, Tom
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 25.03.26 00:41 |
Registriert - Registered: 21 Jahre - Years Einträge - Posts: 4.814 |
Gut gemeinter Rat Kauf dir das Handbuch für die Kiste da steht vieles drin und vor allem Schaltpläne .
Da leuchtet dir sofort einiges ein .
Da leuchtet dir sofort einiges ein .
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 25.03.26 16:04 |
Registriert - Registered: 28 Tage - Days Einträge - Posts: 26 |
Danke Swen, das habe ich bereits direkt nach dem Kauf getan. Ist auch hilfreich, wenn auch sehr viel Text.
Ich muss mir mal Etiketten ausdrucken mit den Bezeichnungen bzw. Abkürzungen von "Deutsche Wurlitzer" und dort hin pappen wo die Teile sind.
Das Handbuch hat einer geschrieben, der in- und auswendig wusste welche Namen bzw. Kürzel die Bauteile hatten.
Ich habe ein neuen Problem (wie könnte es auch anders sein? ;-) ): Wegen dem Klackgeräusch an der Phonowelle also "Plattentellerwelle" habe ich die schwarze Scheibe mal eine Weile festgehalten. Kann das welche Auswirkungen auf die Einstellung des Plattenmitnehmers (Konus) haben?
Seit der Zeit, sieht es so aus, als wenn der Festhalte-Mechanismus für die Single zu früh auseinander geht (also sich spreizt) und die Single mehr als gelegentlich an die Plexiglasscheibe drückt. Dadurch dreht die Platte natürlich nicht mehr.
Wie erwähnt habe ich das Handbuch, das man hier bei Stamann im Shop erwerben kann. Weist du oder jemand anderes ob und wo man für die Einstellung (falls es diese gibt) der Plattenmechanik was zu finden ist? Es sieht ja so aus, als wenn es sich um eine Hohlwelle handelt, durch die die dünnere (hintere) Welle mit der kleinen schwarzen Scheibe und einer M6-Mutter durch geht. Ich fürchte, ich habe da etwas aus Versehen verstellt. Vorher war das "Plattenauflegen" - sofern man beim senkrechten Abspeil davon reden kann - kein Thema.
Wir freuen uns über jede Hilfestellung. Wir sind zwar technisch nicht mit zwei linken Händen versehen, aber von Wurlitzern u.ä. haben wir NOCH keine Erfahrung.
Vielen Dank deshalb schon mal im Voraus.
Tom und Steffi
Ich muss mir mal Etiketten ausdrucken mit den Bezeichnungen bzw. Abkürzungen von "Deutsche Wurlitzer" und dort hin pappen wo die Teile sind.
Das Handbuch hat einer geschrieben, der in- und auswendig wusste welche Namen bzw. Kürzel die Bauteile hatten.
Ich habe ein neuen Problem (wie könnte es auch anders sein? ;-) ): Wegen dem Klackgeräusch an der Phonowelle also "Plattentellerwelle" habe ich die schwarze Scheibe mal eine Weile festgehalten. Kann das welche Auswirkungen auf die Einstellung des Plattenmitnehmers (Konus) haben?
Seit der Zeit, sieht es so aus, als wenn der Festhalte-Mechanismus für die Single zu früh auseinander geht (also sich spreizt) und die Single mehr als gelegentlich an die Plexiglasscheibe drückt. Dadurch dreht die Platte natürlich nicht mehr.
Wie erwähnt habe ich das Handbuch, das man hier bei Stamann im Shop erwerben kann. Weist du oder jemand anderes ob und wo man für die Einstellung (falls es diese gibt) der Plattenmechanik was zu finden ist? Es sieht ja so aus, als wenn es sich um eine Hohlwelle handelt, durch die die dünnere (hintere) Welle mit der kleinen schwarzen Scheibe und einer M6-Mutter durch geht. Ich fürchte, ich habe da etwas aus Versehen verstellt. Vorher war das "Plattenauflegen" - sofern man beim senkrechten Abspeil davon reden kann - kein Thema.
Wir freuen uns über jede Hilfestellung. Wir sind zwar technisch nicht mit zwei linken Händen versehen, aber von Wurlitzern u.ä. haben wir NOCH keine Erfahrung.
Vielen Dank deshalb schon mal im Voraus.
Tom und Steffi
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 25.03.26 16:18 |
Registriert - Registered: 13 Jahre - Years Einträge - Posts: 241 |
Hallo ihr Beiden,
so wie es aussieht ist wie immer bei diesen Modellen das weisse Platikrad (Nockenrad), welches die Microschalter
betätigt gebrochen.
Das haben diese Kisten sehr gerne und dadurch kommt der komplette Ablauf durcheinander.
Davor sitzt das Getriebe welches mit einem Blechdeckel abgedeckt ist der leicht abnehmbar ist, aber hier ist
Vorsicht geboten, hier sind starke Federn verbaut, die auch schon mal brechen können.
Mal im Handbuch anschauen, bevor man da dran geht.
Das Nockenrad, gibt es hier im Shop, oder man macht sich auf einer Drehbank sein eigens, sollte kein Problem sein.
Leider wird es auch bei euerer Wurlitzer so sein, das ihr über eine Überholung der Kiste nicht drum rum kommt,
nach 60 Jahren wird das bestimmt nötig sein, sonst hantelt ihr euch von einem Fehler zum Nächsten.
Ich dachte früher auch immer einfach irgendwie zum laufen bringen und dann rennt sie schon, wird aber leider auf Dauer
nicht hinhauen.
Auf dem Kreditwerk, sollte hin zur Front im Deckel ein Schlitz sein, wo ein kleiner Metallhebel rausschaut, hier kann man
Kredit bzw. Freispiele auf buchen, kann aber leider nicht sagen, auf welchem Haufen gerade das Manual rumliegt, daher
weis ich nicht ob die Kiste einen Verriegelungsmagneten hat, welcher bei Kredit anzieht, sollte das der Fall sein, wäre ein
Dauerkredit nicht gut!!. Irgendwann würde dieser Abrauchen.
Grüße aus Niederbayern
Bernhard
so wie es aussieht ist wie immer bei diesen Modellen das weisse Platikrad (Nockenrad), welches die Microschalter
betätigt gebrochen.
Das haben diese Kisten sehr gerne und dadurch kommt der komplette Ablauf durcheinander.
Davor sitzt das Getriebe welches mit einem Blechdeckel abgedeckt ist der leicht abnehmbar ist, aber hier ist
Vorsicht geboten, hier sind starke Federn verbaut, die auch schon mal brechen können.
Mal im Handbuch anschauen, bevor man da dran geht.
Das Nockenrad, gibt es hier im Shop, oder man macht sich auf einer Drehbank sein eigens, sollte kein Problem sein.
Leider wird es auch bei euerer Wurlitzer so sein, das ihr über eine Überholung der Kiste nicht drum rum kommt,
nach 60 Jahren wird das bestimmt nötig sein, sonst hantelt ihr euch von einem Fehler zum Nächsten.
Ich dachte früher auch immer einfach irgendwie zum laufen bringen und dann rennt sie schon, wird aber leider auf Dauer
nicht hinhauen.
Auf dem Kreditwerk, sollte hin zur Front im Deckel ein Schlitz sein, wo ein kleiner Metallhebel rausschaut, hier kann man
Kredit bzw. Freispiele auf buchen, kann aber leider nicht sagen, auf welchem Haufen gerade das Manual rumliegt, daher
weis ich nicht ob die Kiste einen Verriegelungsmagneten hat, welcher bei Kredit anzieht, sollte das der Fall sein, wäre ein
Dauerkredit nicht gut!!. Irgendwann würde dieser Abrauchen.
Grüße aus Niederbayern
Bernhard
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 25.03.26 20:51 |
Registriert - Registered: 21 Jahre - Years Einträge - Posts: 4.814 |
@Bernhard
Abspielmechanismus mittig über Plattenkorb nix mit Greifarm der nach rechts rüberlegt .
Du sollst ja nicht den Text Lesen sondern Bilder gucken deshalb sind die da drinn .
So schlau waren die Wurlitzer Leute damals schon mehr oder weniger aber die Aufkleber haben halt keine Chance sich solange an Ort und stelle zu halten .
Zu deinem selbst geschaffenen neuen Problem . Welche schwarze Scheibe meinst du ? Die Schallplatte oder den Gummi der unter den Spannfingern sitzt ? Du kannst die ganze Mimik raus nehmen , zerlegen , Reinigen und wieder zusammen setzen . Schau mal in den Anzeigemarkt da hat gerade jemand bei den Ersatzteilen aus Norgwen drei dieser Teile zum Verkauf angeboten . Da kannst du sehen wie das ausgebaut aussieht .
Oft leiden die Kisten unter mangelnder Pflege und das zieht sich wie ein roter Faden durch alle Bauteile . Durch Fettmangel bzw. Verharzungen hat alles auch einen erhöhten Verschleiss und Baugruppen müssen nachjustiert oder sogar ersetzt werden bzw. man muss diese wirklich Reparieren . So brechen bei der Generation gern die Schweissnähte der beiden Arme welche die Platte nach oben auf den Teller befördern . Passt da die Position nicht sitzt die Platte zum passenden Zeitpunkt zu tief und wird nicht eingespannt . Es kann auch sein das du mit deinem Eingriff die Mittelplatte mit dem Plexiteil verstellt hast . Da ist eine Alurampe hinter verbaut wo die Platte hochrollt . Die Position wo diese Rampe links wie rechts anschlägt kann man einstellen . Sitzt das ganze Teil ( drei Schrauben unten ) nicht fest hast du es evt. einseitig rüber gedrückt so das jetzt die Schallplatte nicht mehr hoch genug steht bzw. zu tief .
Abspielmechanismus mittig über Plattenkorb nix mit Greifarm der nach rechts rüberlegt .
Du sollst ja nicht den Text Lesen sondern Bilder gucken deshalb sind die da drinn .
So schlau waren die Wurlitzer Leute damals schon mehr oder weniger aber die Aufkleber haben halt keine Chance sich solange an Ort und stelle zu halten .
Zu deinem selbst geschaffenen neuen Problem . Welche schwarze Scheibe meinst du ? Die Schallplatte oder den Gummi der unter den Spannfingern sitzt ? Du kannst die ganze Mimik raus nehmen , zerlegen , Reinigen und wieder zusammen setzen . Schau mal in den Anzeigemarkt da hat gerade jemand bei den Ersatzteilen aus Norgwen drei dieser Teile zum Verkauf angeboten . Da kannst du sehen wie das ausgebaut aussieht .
Oft leiden die Kisten unter mangelnder Pflege und das zieht sich wie ein roter Faden durch alle Bauteile . Durch Fettmangel bzw. Verharzungen hat alles auch einen erhöhten Verschleiss und Baugruppen müssen nachjustiert oder sogar ersetzt werden bzw. man muss diese wirklich Reparieren . So brechen bei der Generation gern die Schweissnähte der beiden Arme welche die Platte nach oben auf den Teller befördern . Passt da die Position nicht sitzt die Platte zum passenden Zeitpunkt zu tief und wird nicht eingespannt . Es kann auch sein das du mit deinem Eingriff die Mittelplatte mit dem Plexiteil verstellt hast . Da ist eine Alurampe hinter verbaut wo die Platte hochrollt . Die Position wo diese Rampe links wie rechts anschlägt kann man einstellen . Sitzt das ganze Teil ( drei Schrauben unten ) nicht fest hast du es evt. einseitig rüber gedrückt so das jetzt die Schallplatte nicht mehr hoch genug steht bzw. zu tief .
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 25.03.26 21:30 |
Registriert - Registered: 13 Jahre - Years Einträge - Posts: 241 |
Uups!, Sorry da hatte ich wohl die falsche Maschine im Kopf
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 26.03.26 14:52 |
Registriert - Registered: 28 Tage - Days Einträge - Posts: 26 |
Hallo Swen,
Danke für den Tip mit den Ersatzteilen. Ich werde danach suchen.
Was das Manual betrifft, so sind darin zahlreiche Schaltpläne (Verstärker und Mechanik) aber wenig bis gart keine Mechanik-Abbildungen.
Ich versuche mal ein paar Fotos einzustellen, zwecks besseren Verständis wovon wir reden.
Danke bis dahin. Muss gerade nochmal weg.
Grüsse Tom + Steffi
Danke für den Tip mit den Ersatzteilen. Ich werde danach suchen.
Was das Manual betrifft, so sind darin zahlreiche Schaltpläne (Verstärker und Mechanik) aber wenig bis gart keine Mechanik-Abbildungen.
Ich versuche mal ein paar Fotos einzustellen, zwecks besseren Verständis wovon wir reden.
Danke bis dahin. Muss gerade nochmal weg.
Grüsse Tom + Steffi
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 26.03.26 18:57 |
Registriert - Registered: 28 Tage - Days Einträge - Posts: 26 |
Hier einige Fotos (max. 3 möglich) von unserem Wurli.
Auf der Antriebsscheibe befindet sich nur ein Riemen, der sich auch schon etwas schmierig anfühlt. Habe zwei neue bestellt.
Ich nehme an, wenn zwei Rillen vorhanden sind, sollen auch zwei Riemen drauf. Werden auch stets als 2er Set angeboten.
Die schwarze Scheibe die ich meine, ist die hinterste kleine Scheibe, welche mit einer M6-Mutter gehalten wird.
Wegen dem Klack-Geräusch hatten wir diese eine Weile festgehalten. Kann sich hier was verstellt haben? Hinten sieht es gleich aus.
Bei dem Zentrieungskonus, der die Platte dann "einspannt" sind ja so Klammern/Federn die zum richtigen Zeitpunkt aus den Schlitzen kommen,
und die Platte festhalten. Bei uns kommen sie nun oft zu früh und drücken die Platte (Single) gegen die Plexiglas-Scheibe. Der (eine) Antriebsriemen geht dann (Gott sei Dank) durch, so dass die Platte sich nicht dreht. Man muss dann über die Cancel-Taste abbrechen.
Ich hoffe ich konnte Euch in etwa vermitteln wovon ich oben erzählt habe. Ich sehe noch nicht wie die Fotos im Beitrag "eingebaut" werden,
kann also sein, dass der Bildtext nicht zwingend passend beim Foto steht.
Vielen Dank für Eure Mühe und Ratschläge auf die wir uns schon freuen.
Beste Grüße aus Bayern (Nähe München)
Tom + Steffi
Auf der Antriebsscheibe befindet sich nur ein Riemen, der sich auch schon etwas schmierig anfühlt. Habe zwei neue bestellt.
Ich nehme an, wenn zwei Rillen vorhanden sind, sollen auch zwei Riemen drauf. Werden auch stets als 2er Set angeboten.
Die schwarze Scheibe die ich meine, ist die hinterste kleine Scheibe, welche mit einer M6-Mutter gehalten wird.
Wegen dem Klack-Geräusch hatten wir diese eine Weile festgehalten. Kann sich hier was verstellt haben? Hinten sieht es gleich aus.
Bei dem Zentrieungskonus, der die Platte dann "einspannt" sind ja so Klammern/Federn die zum richtigen Zeitpunkt aus den Schlitzen kommen,
und die Platte festhalten. Bei uns kommen sie nun oft zu früh und drücken die Platte (Single) gegen die Plexiglas-Scheibe. Der (eine) Antriebsriemen geht dann (Gott sei Dank) durch, so dass die Platte sich nicht dreht. Man muss dann über die Cancel-Taste abbrechen.
Ich hoffe ich konnte Euch in etwa vermitteln wovon ich oben erzählt habe. Ich sehe noch nicht wie die Fotos im Beitrag "eingebaut" werden,
kann also sein, dass der Bildtext nicht zwingend passend beim Foto steht.
Vielen Dank für Eure Mühe und Ratschläge auf die wir uns schon freuen.
Beste Grüße aus Bayern (Nähe München)
Tom + Steffi
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 26.03.26 18:59 |
Registriert - Registered: 28 Tage - Days Einträge - Posts: 26 |
Unser Wurli nach dem Transport in unserem Bus.
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 26.03.26 19:17 |
Registriert - Registered: 13 Jahre - Years Einträge - Posts: 241 |
Ich ahne Böses!
Genau so eine Kiste hat eine bekannter seiner Frau zum Geburtstag geschenkt, leider hat er erst gefragt als sie nach dem
Transport den Geist aufgeben hat.
War total verharzt und es war eine total Überholung anstehend. An der Box selber überhaupt nichts gemacht die Türe zugeschraubt, und aufgeschnitten, mit den gleichen Titelstreifen, denke auch die kommt aus der gleichen Ecke.
Grüße aus Landshut,
Bernhard
Genau so eine Kiste hat eine bekannter seiner Frau zum Geburtstag geschenkt, leider hat er erst gefragt als sie nach dem
Transport den Geist aufgeben hat.
War total verharzt und es war eine total Überholung anstehend. An der Box selber überhaupt nichts gemacht die Türe zugeschraubt, und aufgeschnitten, mit den gleichen Titelstreifen, denke auch die kommt aus der gleichen Ecke.
Grüße aus Landshut,
Bernhard
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 26.03.26 19:20 |
Registriert - Registered: 28 Tage - Days Einträge - Posts: 26 |
An Swen: Meintest du diese angebotenen Teile? Da sieht man die Achseneinheit mit dem Festhaltekonus oder wie man das nennt.
Wäre durchaus interessant sich so ein Bauteil zu Studien-Zwecken zuzulegen. Dann kann man ausserhalb der eigenen Box herumprobieren und besser verstehen lernen.
War das so gemeint?
Grüße Tom
Wäre durchaus interessant sich so ein Bauteil zu Studien-Zwecken zuzulegen. Dann kann man ausserhalb der eigenen Box herumprobieren und besser verstehen lernen.
War das so gemeint?
Grüße Tom
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 26.03.26 19:27 |
Registriert - Registered: 28 Tage - Days Einträge - Posts: 26 |
An Bernhard: Mag durchaus sein, dass es sogar die selbige ist. Unsere stammt auch aus der Ecke, funktioniert hat sie jedoch beim Abholen und nach dem Transport (war blos die Kreditlampe locker).
Wir haben gründlich geputzt und wissen dass noch eine Menge Arbeit bis zu einer uns ansprechenden Musikbox vor uns liegen.
Wenn du hilfreiche Tips hierfür hast freuen wir uns darüber.
Beste Grüße Tom und Steffi
Wir haben gründlich geputzt und wissen dass noch eine Menge Arbeit bis zu einer uns ansprechenden Musikbox vor uns liegen.
Wenn du hilfreiche Tips hierfür hast freuen wir uns darüber.
Beste Grüße Tom und Steffi
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 26.03.26 20:34 |
Registriert - Registered: 13 Jahre - Years Einträge - Posts: 241 |
Nein, die gleiche ist es nicht, die andere läuft bereits wieder.
Ich sammle die Kisten seit gut 30 Jahren und habe ein paar rumstehen. Wenn ihr Adressen oder Info
braucht, lasst es mich einfach Wissen.
Schreib dir noch eine Privatnachricht.
Gruß,
Bernhard
Ich sammle die Kisten seit gut 30 Jahren und habe ein paar rumstehen. Wenn ihr Adressen oder Info
braucht, lasst es mich einfach Wissen.
Schreib dir noch eine Privatnachricht.
Gruß,
Bernhard
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 26.03.26 21:10 |
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Diese umgebauten Wurlitzer "Kisten" (man mache aus einer geschlossenen Box eine mit sichtbarer Abspielung) sind in der Szene seit vielen Jahren bekannt, der Schöpfer ebenfalls. Und die Fotos der verkauften Boxen sind immer dieselben, heißt man bekommt eigentlich nicht genau die Box auf den Fotos. Dazu werden die Boxen vollmundig beschrieben, dass einem fast das Schmalz aus der Ohren rinnt. U.a. als selten, antik und Kapitalanlage mit Wertsteigerungsgarantie usw. betitelt. Der Umbau wird geschickt umschrieben. Und um als Gewerbetreibender keine Gewährleistung zu geben, wird seit einiger Zeit im "Kundenauftrag" verkauft. Für mich traurig, dass so etwas so lange Zeit funktioniert und über viele Jahre immer wieder gutgläubige Käufer gefunden werden.
Der Umbau von eurer Box sieht zumindest optisch gelungen aus. Da habe ich Fotos von anderen "Lösungen" aus derselben Quelle.
Eure Box sieht original so aus.
[www.jukebox-world.de]
Gruß
Roland
PS: Ich weiß natürlich nicht, ob ihr die Box direkt vom "Künstler" selbst gekauft habt.
Der Umbau von eurer Box sieht zumindest optisch gelungen aus. Da habe ich Fotos von anderen "Lösungen" aus derselben Quelle.
Eure Box sieht original so aus.
[www.jukebox-world.de]
Gruß
Roland
PS: Ich weiß natürlich nicht, ob ihr die Box direkt vom "Künstler" selbst gekauft habt.
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 26.03.26 22:17 |
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An empress200:
Das ist uns bewusst. Aber Danke für den bestimmt gut gemeinten Hinweis.
Unser Verkäufer hatte sie auch nur ein halbes Jahr. Und mehr rumstehen als genutzt.
Aber wenn du den bisherigen Verlauf gelesen hast, weißt du ja, dass uns das nicht schreckt.
Grüße aus Bayern
Tom + Steffi
Das ist uns bewusst. Aber Danke für den bestimmt gut gemeinten Hinweis.
Unser Verkäufer hatte sie auch nur ein halbes Jahr. Und mehr rumstehen als genutzt.
Aber wenn du den bisherigen Verlauf gelesen hast, weißt du ja, dass uns das nicht schreckt.
Grüße aus Bayern
Tom + Steffi
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 27.03.26 03:12 |
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Ja , das ist die Anzeige . Ob man sich sowas als Übungsobjekt kaufen muss kann ich nicht sagen . Nur kann man da Prima sehen wie das Ausgebaut aussehen soll und das sich das ausbauen lässt . Es kann gut sein das die Teile von US Maschinen sind . Ob die 1:1 auch in deutsche Maschinen passen weiss ich nicht mehr .
Du hast an dieser schwarzen Scheibe ja eine Art Mutter dran und an der Stange ein Gewinde . Bewegst du das Teil auf der Gewindestange in eine Richtung veränderst du letztlich den Zeitpunkt wann der Spannmechanismus ausgefahren wird .
Deiner Annahme mit den zwei Riemen ist Richtig . Da gehören zwei drauf . Nur zwei kosten ja mehr als einer deswegen wird da gern nur einer drauf gemacht . Das funktioniert auch teilweise mit einem aber die Boxen neigen dann zum Leiern .
Du hast an dieser schwarzen Scheibe ja eine Art Mutter dran und an der Stange ein Gewinde . Bewegst du das Teil auf der Gewindestange in eine Richtung veränderst du letztlich den Zeitpunkt wann der Spannmechanismus ausgefahren wird .
Deiner Annahme mit den zwei Riemen ist Richtig . Da gehören zwei drauf . Nur zwei kosten ja mehr als einer deswegen wird da gern nur einer drauf gemacht . Das funktioniert auch teilweise mit einem aber die Boxen neigen dann zum Leiern .
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 27.03.26 10:28 |
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Das mit dem Leiern haben wir bereits festgestellt. Wäre ja schön, wenn das nur an dem alten Riemen liegt. Riemen sind unterwegs.
Was die schwarze Scheibe und ihre Mutter betrifft, so hat sich rein optisch nichts getan.
Ich sollte vielleicht dazu sagen, dass die dünne Welle - auf der die Scheibe sitzt - sich beim Festhalten nicht gedreht hat.
Ich weis aber bis jetzt noch nicht, ob die Welle irgendwo am anderen Ende wo drauf drückt oder eingestellt wird etc.
Kann man die Plattenabdeckung mit den drei Schrauben einfach so ausbauen, damit besser hinsieht, oder muss ich da was beachten?
Danke schon mal für die schnelle Antwort und ich freue mich neue Infos.
Lieber geht es etwas langsamer vorwärts, als dass wir vor lauter Hektik was falsch machen oder zu sehr verstellen.
Im Großen und Ganzen funktioniert er ja für dein Alter noch recht gut.
Beste Grüße aus Bayern
Tom + Steffi
Was die schwarze Scheibe und ihre Mutter betrifft, so hat sich rein optisch nichts getan.
Ich sollte vielleicht dazu sagen, dass die dünne Welle - auf der die Scheibe sitzt - sich beim Festhalten nicht gedreht hat.
Ich weis aber bis jetzt noch nicht, ob die Welle irgendwo am anderen Ende wo drauf drückt oder eingestellt wird etc.
Kann man die Plattenabdeckung mit den drei Schrauben einfach so ausbauen, damit besser hinsieht, oder muss ich da was beachten?
Danke schon mal für die schnelle Antwort und ich freue mich neue Infos.
Lieber geht es etwas langsamer vorwärts, als dass wir vor lauter Hektik was falsch machen oder zu sehr verstellen.
Im Großen und Ganzen funktioniert er ja für dein Alter noch recht gut.
Beste Grüße aus Bayern
Tom + Steffi
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 27.03.26 10:30 |
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... für sein Alter .... (natürlich)
Hab halt dicke (Handwerker-)Finger ;-)
1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.03.26 10:31.
Hab halt dicke (Handwerker-)Finger ;-)
1 mal bearbeitet. Zuletzt am 27.03.26 10:31.
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 28.03.26 10:35 |
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Du kannst das vordere Schild Abschrauben aber dann funktioniert das Plattenauflegen nicht selbstständig weil das Plexiglasteil als Ggenstück fehlt .
Beim Platte einspannen müssen einige Einstellungen stimmen und vor allem Zeitlicht vom Ablauf passen . Ist da irgendwo was verharzt stimmt das Timing nicht . Dazu kommt das die die Arme links und rechts womit die Platte "hochgeschoben" wird sich in der Höhe einstellen lassen . Parallel dazu aber auch der Anschlagpunkt links und rechts der Aluzunge ( Alurampe ) mittig unten , hinter dem Plexischild . Dazu kann man dann den Service Schalter nutzen um den Getriebemotor abzuschalten und sich das anschauen ob die Platte passend vor der Spannmechanik sitzt ( Platte nehmen die nicht Wertvoll ist ) . Die muss dann natürlich auch passend raus fahren . Fährt die zu früh aus dann drückt sich die Platte gegen das Plexischild weil die Platte noch nicht fluchtend vor dem Konus liegt .
Achtung es ist nicht egal von welcher Seite die Platte eingefädelt wird . Die Einstellungen sind für links und rechts zu Prüfen bzw. zu Erledigen .
Beim Platte einspannen müssen einige Einstellungen stimmen und vor allem Zeitlicht vom Ablauf passen . Ist da irgendwo was verharzt stimmt das Timing nicht . Dazu kommt das die die Arme links und rechts womit die Platte "hochgeschoben" wird sich in der Höhe einstellen lassen . Parallel dazu aber auch der Anschlagpunkt links und rechts der Aluzunge ( Alurampe ) mittig unten , hinter dem Plexischild . Dazu kann man dann den Service Schalter nutzen um den Getriebemotor abzuschalten und sich das anschauen ob die Platte passend vor der Spannmechanik sitzt ( Platte nehmen die nicht Wertvoll ist ) . Die muss dann natürlich auch passend raus fahren . Fährt die zu früh aus dann drückt sich die Platte gegen das Plexischild weil die Platte noch nicht fluchtend vor dem Konus liegt .
Achtung es ist nicht egal von welcher Seite die Platte eingefädelt wird . Die Einstellungen sind für links und rechts zu Prüfen bzw. zu Erledigen .
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 28.03.26 13:47 |
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Hallo Swen,
vielen herzlichen Dank für Deine ausführliche Anleitung bzw. Hinweise.
Habe mir schon gedacht, dass die Plexiglasscheibe so eine Art Anschlag ist.
Du erwähnst den Service-Schalter. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich den schon gefunden habe oder übersehen habe.
Im Moment habe ich den Platten-Motor und den Suchlauf-Motor (geistig) vor Augen.
Bin gerade nicht in der Werkstatt, habe aber Fotos auf dem Handy. Wo sitzt der Mechanik-Motor nochmal?
Der Service-Schalter soll sich ja seitlich am/beim Motor befinden.
Das mit dem Plexiglasschild werde ich heute nachmittag/abend angehen. Würde dann gerne die Mechanik anhalten können.
Anbei noch ein Bild von unserem Mittelteil, das mittlerweile wieder recht ansehbar ist.
Beste Grüße aus Bayern
von Tom und Steffi
vielen herzlichen Dank für Deine ausführliche Anleitung bzw. Hinweise.
Habe mir schon gedacht, dass die Plexiglasscheibe so eine Art Anschlag ist.
Du erwähnst den Service-Schalter. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich den schon gefunden habe oder übersehen habe.
Im Moment habe ich den Platten-Motor und den Suchlauf-Motor (geistig) vor Augen.
Bin gerade nicht in der Werkstatt, habe aber Fotos auf dem Handy. Wo sitzt der Mechanik-Motor nochmal?
Der Service-Schalter soll sich ja seitlich am/beim Motor befinden.
Das mit dem Plexiglasschild werde ich heute nachmittag/abend angehen. Würde dann gerne die Mechanik anhalten können.
Anbei noch ein Bild von unserem Mittelteil, das mittlerweile wieder recht ansehbar ist.
Beste Grüße aus Bayern
von Tom und Steffi
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 28.03.26 14:01 |
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Hier noch ein paar Fotos von unserer Box:
Die Leuchtstofflampen samt Fassungen und Starter sind bereits ausgebaut (werden durch LED-Stripes ersetzt), die Sperrholz-Abdeckung rund um den Plattenkranz ist ausgebaut und die Kredit-Einheit liegt i.M. lose auf dem Chassis (weis noch nicht wohin ich die "verbanne", um künftig besser an die Kreditlampe zu kommen. Einiges zu tun, aber das macht nichts, erstmal wichtig dass die Elektro-Mechanik gut funktioniert.
Tom und Steffi
Die Leuchtstofflampen samt Fassungen und Starter sind bereits ausgebaut (werden durch LED-Stripes ersetzt), die Sperrholz-Abdeckung rund um den Plattenkranz ist ausgebaut und die Kredit-Einheit liegt i.M. lose auf dem Chassis (weis noch nicht wohin ich die "verbanne", um künftig besser an die Kreditlampe zu kommen. Einiges zu tun, aber das macht nichts, erstmal wichtig dass die Elektro-Mechanik gut funktioniert.
Tom und Steffi
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 30.03.26 13:18 |
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Hallo zusammen, kurzes Update für alle die es noch interessiert:
Die Schießmagnete auf der Zahnradscheibe machen sozusagen den Buchstaben A bis K und der Sucher (schwarze Lochscheibe mit dem Mitnehmer) die passende Zahl. Am Stecker 3 (am Sucher) ist bei uns der Pin 1 abgebrochen. Daher keine 1er Auswahl möglich. Werde versuchen den Stecker zu öffnen und den Pin zu ersetzen. Oder hat jemand so einen 10 + 1 pol. Stecker zu verkaufen?
Das sprunghafte Vorschnellen der Plattenfixierung liegt so weit ich das nachvollziehen kann an einer abgenutzten Gleitrolle am Kurfenstück und einer damit einhergehenden Veränderung der Drahtseillage auf der Rolle dahinter. Das Seil legt sich dann auf das andere und rutscht dann schlagartig ab und führt zu einer schlagartigen Bewegung. Werde das noch besser untersuchen.
Einen Schritt nach dem anderen. So langsam lern eich das Gerät schon zu verstehen. Dann traut man sich auch mehr zu demontieren, zu säubern und wieder anzubauen. Die Plexiglas-Scheibe war gar nicht so einfach auszubauen. Erstmal den Tonarm nach oben herausgehoben und aus der "Schussbahn" genommen und dann langsam bei zurückgezogenem Spannkonus heraus genommen. Ein bisschen muss man den Aluträger nach vorne biegen, sonst kommt man nicht vorbei.
Würde mich freuen, wenn sich wieder einmal jemand von Euch meldet. Anbei noch eine Foto der Seilrolle. Ich nehme an, dort wo der Abdruck ist sollte das Seil liegen.
Bis dann beste Grüße aus Bayern
Tom + Steffi
Die Schießmagnete auf der Zahnradscheibe machen sozusagen den Buchstaben A bis K und der Sucher (schwarze Lochscheibe mit dem Mitnehmer) die passende Zahl. Am Stecker 3 (am Sucher) ist bei uns der Pin 1 abgebrochen. Daher keine 1er Auswahl möglich. Werde versuchen den Stecker zu öffnen und den Pin zu ersetzen. Oder hat jemand so einen 10 + 1 pol. Stecker zu verkaufen?
Das sprunghafte Vorschnellen der Plattenfixierung liegt so weit ich das nachvollziehen kann an einer abgenutzten Gleitrolle am Kurfenstück und einer damit einhergehenden Veränderung der Drahtseillage auf der Rolle dahinter. Das Seil legt sich dann auf das andere und rutscht dann schlagartig ab und führt zu einer schlagartigen Bewegung. Werde das noch besser untersuchen.
Einen Schritt nach dem anderen. So langsam lern eich das Gerät schon zu verstehen. Dann traut man sich auch mehr zu demontieren, zu säubern und wieder anzubauen. Die Plexiglas-Scheibe war gar nicht so einfach auszubauen. Erstmal den Tonarm nach oben herausgehoben und aus der "Schussbahn" genommen und dann langsam bei zurückgezogenem Spannkonus heraus genommen. Ein bisschen muss man den Aluträger nach vorne biegen, sonst kommt man nicht vorbei.
Würde mich freuen, wenn sich wieder einmal jemand von Euch meldet. Anbei noch eine Foto der Seilrolle. Ich nehme an, dort wo der Abdruck ist sollte das Seil liegen.
Bis dann beste Grüße aus Bayern
Tom + Steffi
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 30.03.26 14:50 |
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 30.03.26 14:56 |
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Also als 11er kenn ich die Stecker bewusst jetzt nicht , als 10er schon . Da die 10er Stecker in jeder Box aber nur einmal vorhanden sind sofern die Box diese Stecker Bauform hat wird das schwierig da was zu bekommen . Die 9er , also Oktal Stecker ( ist eigentlich ein Sockel System aus der Röhrentechnik was die da verwendet haben ) sind einfach zu bekommen so das man die als Ersatzteilspender wesentlich schneller aufgetrieben bekommt .
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 30.03.26 22:31 |
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Hallo Swen und alle anderen die das hier lesen,
Das mit dem Platteneinlegen und festhalten geht jetzt wieder smoth - wie man auf altbayrisch sagt - und störungsfrei. Die drei kleinen Rollen auf dem Ausrückhebel waren fast bewegungsunfähig verharzt Alles gut ausgespült und mit ein wenig Ballistol versehen (im ausgebauten Zustand) läuft es jetzt wieder rund und weich. Bei der Gelegenheit auch gleich die Rillen vom Plattenantrieb geputzt und zwei neue Riemen aufgelegt.
Der Stecker den ich meine ist die Nr.3 mit 10 Pins im Kranz und einem Mittelkontakt. Auf ihm befinden sich die Anschlüsse zum Zahlenkranz 0 bis 9. Der Pin vom 1er ist abgebrochen. Ich werde einen neuen Pin einbauen und anlöten. Dann wäre dieses Problem auch gelöst.
Als momentan letztes Problem bleibt nun noch dass die Platte nach Beendigung oder Abbruch zunächst zurückgelegt wird, um dann abermals aufgelegt zu werden. Erst ein weiterer Abbruch führt dazu, dass die Platte nicht mehr zurück kommt. Wenn weitere Titel im Speicher sind, besteht das Problem erst bei der letzten Platte.
Werde als nächstes mal alle Kontakte an die ich komme reinigen. Sonst bin ich schon sehr zufrieden bis jetzt.
Beste Grüße aus Bayern
Tom + Steffi
Das mit dem Platteneinlegen und festhalten geht jetzt wieder smoth - wie man auf altbayrisch sagt - und störungsfrei. Die drei kleinen Rollen auf dem Ausrückhebel waren fast bewegungsunfähig verharzt Alles gut ausgespült und mit ein wenig Ballistol versehen (im ausgebauten Zustand) läuft es jetzt wieder rund und weich. Bei der Gelegenheit auch gleich die Rillen vom Plattenantrieb geputzt und zwei neue Riemen aufgelegt.
Der Stecker den ich meine ist die Nr.3 mit 10 Pins im Kranz und einem Mittelkontakt. Auf ihm befinden sich die Anschlüsse zum Zahlenkranz 0 bis 9. Der Pin vom 1er ist abgebrochen. Ich werde einen neuen Pin einbauen und anlöten. Dann wäre dieses Problem auch gelöst.
Als momentan letztes Problem bleibt nun noch dass die Platte nach Beendigung oder Abbruch zunächst zurückgelegt wird, um dann abermals aufgelegt zu werden. Erst ein weiterer Abbruch führt dazu, dass die Platte nicht mehr zurück kommt. Wenn weitere Titel im Speicher sind, besteht das Problem erst bei der letzten Platte.
Werde als nächstes mal alle Kontakte an die ich komme reinigen. Sonst bin ich schon sehr zufrieden bis jetzt.
Beste Grüße aus Bayern
Tom + Steffi
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 31.03.26 03:17 |
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Drei Möglichkeiten zu deinem letzten Fehler ( letzter Fehler , looool ) .
Der Wahlstift wird nicht weit genug zurück gedrückt . Die Box meint dann die nächste Platte gefunden zu haben und spielt die Platte erneut . Dagegen spricht aber das du dieses Problem nur bei der letzen Platte hast .
Zweiter möglicher Fehler ist ein Umschaltkontakt rechts vom Mittelträger der Maschine ( da hängt der Selektor dran und idr. auch noch ein Selen Gleichrichter ) unter den beiden Lastwiderständen . Da drückt ein Arm gegen und dieser Kontakt springt wie eine Wippe um . Dafür ist eine kleine sehr spezielle Feder im Kontaktpaket zuständig . Oft leiert das ganze aus so das die Umschaltung nicht immer gelingt , Dabei gibt es zwei Versionen . Einmal schaltet der Kontakt selber die Drehrichtung des Motors von Auflegen zurück auf Korb Drehen und bei der späteren Version macht das ein Relais ( sitzt daneben ) .
Dritte Möglichkeit ist ein falsch eingestellter Brems bzw. Vorwiderstand . Die beiden dicken Keramik Widerstände über dem Schalterpaket lassen sich mittels verstellbarer Schelle (Abgriff ) einstellen . Ich hatte ja schon weiter oben davon Berichtet was Aufsteller und unfähige Frickel Künstler da gern mit machen . Die könnten verstellt oder defekt sein und durch deine Reinigungs und Gangbarkeits Mach Orgie läuft das Teil wieder so Geschmeidig das der Motor schlicht zu schnell ist . So überläuft der seinen Abschaltpunkt weil die Motor Polaritäts Umkehrung die den auch noch Bremsen würde garnicht stattfindet weil ja keine weitere Platte gewählt ist .
Ist ein bisschen schwer das so aus der Ferne zu Beurteilen .
Der Wahlstift wird nicht weit genug zurück gedrückt . Die Box meint dann die nächste Platte gefunden zu haben und spielt die Platte erneut . Dagegen spricht aber das du dieses Problem nur bei der letzen Platte hast .
Zweiter möglicher Fehler ist ein Umschaltkontakt rechts vom Mittelträger der Maschine ( da hängt der Selektor dran und idr. auch noch ein Selen Gleichrichter ) unter den beiden Lastwiderständen . Da drückt ein Arm gegen und dieser Kontakt springt wie eine Wippe um . Dafür ist eine kleine sehr spezielle Feder im Kontaktpaket zuständig . Oft leiert das ganze aus so das die Umschaltung nicht immer gelingt , Dabei gibt es zwei Versionen . Einmal schaltet der Kontakt selber die Drehrichtung des Motors von Auflegen zurück auf Korb Drehen und bei der späteren Version macht das ein Relais ( sitzt daneben ) .
Dritte Möglichkeit ist ein falsch eingestellter Brems bzw. Vorwiderstand . Die beiden dicken Keramik Widerstände über dem Schalterpaket lassen sich mittels verstellbarer Schelle (Abgriff ) einstellen . Ich hatte ja schon weiter oben davon Berichtet was Aufsteller und unfähige Frickel Künstler da gern mit machen . Die könnten verstellt oder defekt sein und durch deine Reinigungs und Gangbarkeits Mach Orgie läuft das Teil wieder so Geschmeidig das der Motor schlicht zu schnell ist . So überläuft der seinen Abschaltpunkt weil die Motor Polaritäts Umkehrung die den auch noch Bremsen würde garnicht stattfindet weil ja keine weitere Platte gewählt ist .
Ist ein bisschen schwer das so aus der Ferne zu Beurteilen .
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 31.03.26 09:10 |
Registriert - Registered: 28 Tage - Days Einträge - Posts: 26 |
Hallo Swen,
ersteinmal vielen Dank für Deine schnellen und kompetenten Antworten. Die oben beschriebenen Bauteile habe ich gesehen und werde sie mal genauer betrachten. Zum Kontakte reinigen kam ich noch nicht, werde ich heute zumindest anfangen. Ich habe da aus unserer Elektronikfertigung eiin Kontaktwäschespray mit Bürsten-/Pinselaufsatz. Unter die Kontakte halte ich eine Schale oder decke das Umliegende anderweitig ab. und werde mal sehen wie gut das funktioniert (Vorher-Nachher-Fotos).
Das mit dem nicht ausreichenden Zurücksetzen des Pins habe ich schon einmal bei mir beobachtet, aber noch nicht weiter verfolgt.
Die dicken Widerstände sehen bei mir noch gut aus, ob sie richtig eingestellt sind, weis ich nicht. Werde mal messen. Einiges steht ja im Handbuch. Habe inzwischen auch die Mechanik-Zeichnungen gefunden ;-)
Zum besseren Einblick werde ich im Laufe des Tages noch einige Fotos verkleinern und einstellen.
Die ganze "Zentral-Mechanik" rund um den Plattenkorb und darunter haben wir noch nicht in Angriff genommen, was ausspülen und neu schmieren angeht. Zumindest das Plattenauflegen bzw. -einspannen funktioniert sogar ohne Plexiglasscheibe zu 95%. Scheibe kommt ja wieder hin (nach Aufpolieren des Spannkonus und der Innenfläche der Scheibe). Die hat durch das Anpressen der Schallplatten doch etwas gelitten.
Übrigens: Habe gestern Nacht noch einen passenden Stecker (genau der gleiche) auf Ebay gefunden und gekauft. Spart Arbeit und Nerven.
Bin später nochmal im Forum und werde berichten.
Beste Grüße aus Bayern
Tom + Steffi
ersteinmal vielen Dank für Deine schnellen und kompetenten Antworten. Die oben beschriebenen Bauteile habe ich gesehen und werde sie mal genauer betrachten. Zum Kontakte reinigen kam ich noch nicht, werde ich heute zumindest anfangen. Ich habe da aus unserer Elektronikfertigung eiin Kontaktwäschespray mit Bürsten-/Pinselaufsatz. Unter die Kontakte halte ich eine Schale oder decke das Umliegende anderweitig ab. und werde mal sehen wie gut das funktioniert (Vorher-Nachher-Fotos).
Das mit dem nicht ausreichenden Zurücksetzen des Pins habe ich schon einmal bei mir beobachtet, aber noch nicht weiter verfolgt.
Die dicken Widerstände sehen bei mir noch gut aus, ob sie richtig eingestellt sind, weis ich nicht. Werde mal messen. Einiges steht ja im Handbuch. Habe inzwischen auch die Mechanik-Zeichnungen gefunden ;-)
Zum besseren Einblick werde ich im Laufe des Tages noch einige Fotos verkleinern und einstellen.
Die ganze "Zentral-Mechanik" rund um den Plattenkorb und darunter haben wir noch nicht in Angriff genommen, was ausspülen und neu schmieren angeht. Zumindest das Plattenauflegen bzw. -einspannen funktioniert sogar ohne Plexiglasscheibe zu 95%. Scheibe kommt ja wieder hin (nach Aufpolieren des Spannkonus und der Innenfläche der Scheibe). Die hat durch das Anpressen der Schallplatten doch etwas gelitten.
Übrigens: Habe gestern Nacht noch einen passenden Stecker (genau der gleiche) auf Ebay gefunden und gekauft. Spart Arbeit und Nerven.
Bin später nochmal im Forum und werde berichten.
Beste Grüße aus Bayern
Tom + Steffi
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 31.03.26 17:56 |
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Hier der 1. Schwung an Fotos. die -a Aufnahmen sind vor, die -b Aufnahmen nach der chemischen Reinigung. Nassschleifpapier folgt noch.
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 31.03.26 17:58 |
Registriert - Registered: 28 Tage - Days Einträge - Posts: 26 |
Hier die Kontakte unterhalb des 10er Zahlenkranzes.
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 31.03.26 18:01 |
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Und die Kontakte ziemlich in der Mitte (hab das Handbuch in der Werkstatt vergessen).
Bei einem Endschalter fehlt so ein weisser Knubbel als Abstandshalter. Bekommt man so etwas irgendwo, oder besser selber (z.B. aus einem Radiergummi) selber schnitzen?
Beste Grüße,
Tom + Steffi
Bei einem Endschalter fehlt so ein weisser Knubbel als Abstandshalter. Bekommt man so etwas irgendwo, oder besser selber (z.B. aus einem Radiergummi) selber schnitzen?
Beste Grüße,
Tom + Steffi
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 31.03.26 18:09 |
Registriert - Registered: 28 Tage - Days Einträge - Posts: 26 |
Hier noch zwei Fotos von dem Kontakt, bei dem der "Knubbel" fehlt.
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 31.03.26 19:34 |
Registriert - Registered: 21 Jahre - Years Einträge - Posts: 4.814 |
Ich sag es mal frei heraus . Ich Packe diese Drecksdinger normal nicht an . Ist für mich absoluter Müll . Dementsprechend hänge ich hier und da mit der Technik ein wenig da ich als Referenz immer die wirklich offenen Modelle nehme weil ich die halt kenne .
Bei dir sieht es so aus als ob der Schalter mit der Feder schon nicht mehr verwendet wurde . Bei den Fotos ist mir aber aufgefallen das dieser weisse Plastik Isolater wahrscheinlich garnicht gebraucht wird . Das kommt jetzt ein bisschen drauf an wie das verschaltet ist . Denn normal müsste der nach hinten zeigen . Da dort aber kein weiterer Kontakt sitzt der mit betätigt werden muss macht da so ein Teil keinen Sinn . Nach vorne macht nur dann Sinn wenn das vordere einzelne Kontakt Blatt nicht angeschlossen ist und nur als Betätiger Arbeitet . Da wäre dann ein Isolater sinnig so das die Spannung von dem Kontakt nicht auf das vordere Kontakt Blatt gelangt und von dort ggf. über eine Metallschraube an Ground . Dagegen spricht aber der schwarze Knies oben am Kontakt . Ich hoffe ich bin noch verständlich .
Ich denke du meinst Leiterplattenreiniger LR . Kann man nehmen wäre mir aber zu Teuer da in erster Linie Entfetter . Oft sind Kontakte so verzundert das ich die idr. mit einer Mini Drahtbürste ( von mir gern unter dem Oberbegriff Dremeln abgehandelt ) Reinige . Jetzt kommen wieder einige mit "Winsel" und die Goldschicht ?! Leute , wenn die so verzundert sind dann ist da wo es schaltet kein Gold mehr vorhanden . Da kann man oft Froh sein wenn man den Kontakt nicht neu Plan bzw. Rundschleifen muss weil da so ein Krater drinn ist .
Wechsel den Elko in Bild SR-a bzw. SR-b und wenn ich das bei deinen Bildern Richtig gesehen habe wurde am Verstärker auch kein Handschlag dran gemacht .
Bei dir sieht es so aus als ob der Schalter mit der Feder schon nicht mehr verwendet wurde . Bei den Fotos ist mir aber aufgefallen das dieser weisse Plastik Isolater wahrscheinlich garnicht gebraucht wird . Das kommt jetzt ein bisschen drauf an wie das verschaltet ist . Denn normal müsste der nach hinten zeigen . Da dort aber kein weiterer Kontakt sitzt der mit betätigt werden muss macht da so ein Teil keinen Sinn . Nach vorne macht nur dann Sinn wenn das vordere einzelne Kontakt Blatt nicht angeschlossen ist und nur als Betätiger Arbeitet . Da wäre dann ein Isolater sinnig so das die Spannung von dem Kontakt nicht auf das vordere Kontakt Blatt gelangt und von dort ggf. über eine Metallschraube an Ground . Dagegen spricht aber der schwarze Knies oben am Kontakt . Ich hoffe ich bin noch verständlich .
Ich denke du meinst Leiterplattenreiniger LR . Kann man nehmen wäre mir aber zu Teuer da in erster Linie Entfetter . Oft sind Kontakte so verzundert das ich die idr. mit einer Mini Drahtbürste ( von mir gern unter dem Oberbegriff Dremeln abgehandelt ) Reinige . Jetzt kommen wieder einige mit "Winsel" und die Goldschicht ?! Leute , wenn die so verzundert sind dann ist da wo es schaltet kein Gold mehr vorhanden . Da kann man oft Froh sein wenn man den Kontakt nicht neu Plan bzw. Rundschleifen muss weil da so ein Krater drinn ist .
Wechsel den Elko in Bild SR-a bzw. SR-b und wenn ich das bei deinen Bildern Richtig gesehen habe wurde am Verstärker auch kein Handschlag dran gemacht .
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Re: Vorstellung und Lyric F (1966) 31.03.26 22:57 |
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Hallo Swen,
Ja den Elko sollte man wechseln.
Was die Kontakte angeht, so war das nur mal eine chemische Sprühwäsche. Zwar nicht mit LR sondern mit WL.
LR ist auf Flussmittelreste spezialisiert. Aber auch von Kontakt Chemie.
An manchen Kontakten war ich schon mit 400er und 800er Nassschleifpapier dran, aber aufgrund der oft verwendeten "Knubbel" kommt man da schlecht zwischen rein.
Ich will auch die Kontaktbleche nicht unnötig verbiegen. Das brächte wieder Folgeprobleme mit sich.
Deine Einschätzung bezüglich des Kontaktes ohne Knubbel teile ich mit Dir. Sieht so aus als wenn hier nicht unbedingt dieser Abstandshalter benötigt würde.
Morgen bin ich wieder dran und möchte an die Kontakte Schildchen anbringen mit Bezeichnung und Zweck.
Die Plexiglasscheibe ist wieder eingebaut.
Beste Grüße
Tom + Steffi
Ja den Elko sollte man wechseln.
Was die Kontakte angeht, so war das nur mal eine chemische Sprühwäsche. Zwar nicht mit LR sondern mit WL.
LR ist auf Flussmittelreste spezialisiert. Aber auch von Kontakt Chemie.
An manchen Kontakten war ich schon mit 400er und 800er Nassschleifpapier dran, aber aufgrund der oft verwendeten "Knubbel" kommt man da schlecht zwischen rein.
Ich will auch die Kontaktbleche nicht unnötig verbiegen. Das brächte wieder Folgeprobleme mit sich.
Deine Einschätzung bezüglich des Kontaktes ohne Knubbel teile ich mit Dir. Sieht so aus als wenn hier nicht unbedingt dieser Abstandshalter benötigt würde.
Morgen bin ich wieder dran und möchte an die Kontakte Schildchen anbringen mit Bezeichnung und Zweck.
Die Plexiglasscheibe ist wieder eingebaut.
Beste Grüße
Tom + Steffi
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