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Seeburg LPC480 Clutch Engaging Member 11.01.26 21:39 |
Registriert - Registered: 21 Jahre - Years Einträge - Posts: 446 |
Hallo zusammen,
durch - sagen wir mal, einen Ebay Unfall - ist über Weihnachten eine Seeburg LPC480 bei mir vorbeigekommen.
Das Gerät ist, was die Komponenten angeht, in erfreulich gutem Zustand. Es gibt praktisch keinen Flugrost, und nur wenig Nikotinbelag.
Eigentlich sollte es nur eine Bestandsaufnahme werden, bevor ich das Gerät ins Lager stelle, aber wie es so ist, kam eins zum Anderen, und jetzt steht die komplette, inzwischen weitgehend funktionstüchtige, Technik in meinem Keller. (Ich muss dazusagen, dass praktisch alle Komponenten für Album-Play fehlen.)
Am Ende gab es erstaunlich viele Kleinigkeiten zu reparieren, und ich kann verstehen, dass mein Vorgänger, wahrscheinlich schon vor einigen Jahren, das Handtuch geworfen hat.
Weil es mir ja eigentlich nur um eine Bestandsaufnahme ging, habe ich den Mechanismus nicht zerlegt, sondern nur gängig gemach wo es notwendig war und einen Fehler nach dem anderen behoben, was durchaus Spaß gemacht hat.
Mit einer LPC hatte ich noch nie zu tun, nur mit älteren und jüngeren Seeburg Jukeboxen. Die Idee, die Jukebox standardmäßig mit 33 1/3 Umdrehungen pro Minute laufen zu lassen und für 45er Singles einen Frequenzwandler einzubauen, finde ich zwar etwas verrückt, aber dafür hat man bei dieser Jukebox die Möglichkeit die Abspielgeschwindigkeit richtig einzustellen, was bei Seeburg ja sonst nicht so ohne weiteres geht. (Probiert habe ich es noch nicht, aber es sollte gehen.)
Jetzt zu meiner Frage: Bei diesem Modell gibt es in der Kupplung eine Komponente, die sich Clutch Engaging Member nennt. Diese Komponente kenne ich weder bei den älteren noch bei den jüngeren Seeburg Mechanismen, und ich kann mich auch nicht erinnern, dass Ron Rich sie in seinem Mechanismus Guide erwähnt hat.
Da ich den Mechanismus, wie gesagt, noch nicht zerlegt habe, kenne ich auch nur die Abbildungen aus dem Manual.
Kann jemand erklären was die Funktion des Clutch Engaging Members ist und warum es ihn offenbar nur ein paar Jahre gegeben hat?
Grüße
Clemens
durch - sagen wir mal, einen Ebay Unfall - ist über Weihnachten eine Seeburg LPC480 bei mir vorbeigekommen.
Das Gerät ist, was die Komponenten angeht, in erfreulich gutem Zustand. Es gibt praktisch keinen Flugrost, und nur wenig Nikotinbelag.
Eigentlich sollte es nur eine Bestandsaufnahme werden, bevor ich das Gerät ins Lager stelle, aber wie es so ist, kam eins zum Anderen, und jetzt steht die komplette, inzwischen weitgehend funktionstüchtige, Technik in meinem Keller. (Ich muss dazusagen, dass praktisch alle Komponenten für Album-Play fehlen.)
Am Ende gab es erstaunlich viele Kleinigkeiten zu reparieren, und ich kann verstehen, dass mein Vorgänger, wahrscheinlich schon vor einigen Jahren, das Handtuch geworfen hat.
Weil es mir ja eigentlich nur um eine Bestandsaufnahme ging, habe ich den Mechanismus nicht zerlegt, sondern nur gängig gemach wo es notwendig war und einen Fehler nach dem anderen behoben, was durchaus Spaß gemacht hat.
Mit einer LPC hatte ich noch nie zu tun, nur mit älteren und jüngeren Seeburg Jukeboxen. Die Idee, die Jukebox standardmäßig mit 33 1/3 Umdrehungen pro Minute laufen zu lassen und für 45er Singles einen Frequenzwandler einzubauen, finde ich zwar etwas verrückt, aber dafür hat man bei dieser Jukebox die Möglichkeit die Abspielgeschwindigkeit richtig einzustellen, was bei Seeburg ja sonst nicht so ohne weiteres geht. (Probiert habe ich es noch nicht, aber es sollte gehen.)
Jetzt zu meiner Frage: Bei diesem Modell gibt es in der Kupplung eine Komponente, die sich Clutch Engaging Member nennt. Diese Komponente kenne ich weder bei den älteren noch bei den jüngeren Seeburg Mechanismen, und ich kann mich auch nicht erinnern, dass Ron Rich sie in seinem Mechanismus Guide erwähnt hat.
Da ich den Mechanismus, wie gesagt, noch nicht zerlegt habe, kenne ich auch nur die Abbildungen aus dem Manual.
Kann jemand erklären was die Funktion des Clutch Engaging Members ist und warum es ihn offenbar nur ein paar Jahre gegeben hat?
Grüße
Clemens
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Re: Seeburg LPC480 Clutch Engaging Member 12.01.26 09:14 |
Registriert - Registered: 4 Jahre - Years Einträge - Posts: 56 |
Hallo,
hier steht etwas dazu (Google-Suche): [forums.arcade-museum.com]
Demnach sorgt besagtes „Kupplungseingriffselement” bei diesen Modellen für einen beidseitigen Scan und das unmittelbare Abspielen gewählter A- und B-Seiten.
Grüße
Stefan
hier steht etwas dazu (Google-Suche): [forums.arcade-museum.com]
Demnach sorgt besagtes „Kupplungseingriffselement” bei diesen Modellen für einen beidseitigen Scan und das unmittelbare Abspielen gewählter A- und B-Seiten.
Grüße
Stefan
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Re: Seeburg LPC480 Clutch Engaging Member 13.01.26 11:34 |
Registriert - Registered: 21 Jahre - Years Einträge - Posts: 446 |
Hallo Stefan,
danke für den Hinweis. Bei der Google suche kam auch noch ein Thread aus diesem Forum zum Vorschein, der sich mit dem Clutch Engaging Member befasst. Beide Beiträge scheinen einen Zustand zu beschreiben, den es bei der LPC gar nicht gibt, nämlich, dass beim Scannen von rechts nach links eine Platte abgespielt wird. Tatsächlich scheint das Clutch Engaging Member dann zu bewirken, dass nicht mehr richtig von Abspielen auf Scannen umgeschaltet werden kann. Bei der LPC werden Platten aber nur beim Scannen von links nach rechts abgespielt.
Ich verstehe, dass die Einführung des Clutch Engaging Members wohl sicherstellen sollte, dass die Kupplung zuverlässig von Abspielen auf Scannen umschaltet, wenn sich dabei auch die Drehrichtung des Motors ändert. Bei allen Modellen vor der LPC gab es diesen Fall ja nicht, weil A-Seiten nur beim Scannen von links nach rechts und B-Seiten nur beim Scannen von rechts nach links abgespielt wurden.
Meine Frage bezog sich darauf, dass ich verstehen wollte, wie das im Design umgesetzt ist, also was das Clutch Engaging Member bewirkt und wie.
Eigentlich hätte ich gar nicht erwartet, dass das Design der Seeburg B bis DS, ein Problem beim Umschalten von Abspielen auf Scannen hätte, wenn sich dabei die Drehrichtung des Motors ändert, aber warum hätte Seeburg ein Problem lösen sollen, dass es gar nicht gibt?
Grüße
Clemens
danke für den Hinweis. Bei der Google suche kam auch noch ein Thread aus diesem Forum zum Vorschein, der sich mit dem Clutch Engaging Member befasst. Beide Beiträge scheinen einen Zustand zu beschreiben, den es bei der LPC gar nicht gibt, nämlich, dass beim Scannen von rechts nach links eine Platte abgespielt wird. Tatsächlich scheint das Clutch Engaging Member dann zu bewirken, dass nicht mehr richtig von Abspielen auf Scannen umgeschaltet werden kann. Bei der LPC werden Platten aber nur beim Scannen von links nach rechts abgespielt.
Ich verstehe, dass die Einführung des Clutch Engaging Members wohl sicherstellen sollte, dass die Kupplung zuverlässig von Abspielen auf Scannen umschaltet, wenn sich dabei auch die Drehrichtung des Motors ändert. Bei allen Modellen vor der LPC gab es diesen Fall ja nicht, weil A-Seiten nur beim Scannen von links nach rechts und B-Seiten nur beim Scannen von rechts nach links abgespielt wurden.
Meine Frage bezog sich darauf, dass ich verstehen wollte, wie das im Design umgesetzt ist, also was das Clutch Engaging Member bewirkt und wie.
Eigentlich hätte ich gar nicht erwartet, dass das Design der Seeburg B bis DS, ein Problem beim Umschalten von Abspielen auf Scannen hätte, wenn sich dabei die Drehrichtung des Motors ändert, aber warum hätte Seeburg ein Problem lösen sollen, dass es gar nicht gibt?
Grüße
Clemens
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